Expert-Roundtables für kollektive KI-Autorität: Der 2026 Guide

Expert-Roundtables für kollektive KI-Autorität: Der 2026 Guide

Gorden
Allgemein

Die Frage, wer die Richtung der KI in Ihrem Unternehmen bestimmt, lässt Sie nachts wach liegen. Ein Data Scientist pocht auf das leistungsstärkste Modell, die Rechtsabteilung warnt vor regulatorischen Fallstricken, und das Marketingteam fragt sich, wie man all das den Kunden erklären soll. Die isolierten Expertisen führen zu Stillstand oder riskanten Alleingängen.

Die Lösung dieses Dilemmas liegt nicht in einer einzelnen Person, sondern in einem strukturierten Kollektiv. Expert-Roundtables für kollektive KI-Autorität etablieren sich 2026 als zentrales Governance-Instrument, um aus multiplen Perspektiven eine legitime, tragfähige Führung in KI-Fragen zu entwickeln. Sie transformieren Meinungsvielfalt von einem Problem in Ihren größten strategischen Vorteil.

Dieser Artikel führt Sie durch das Konzept, vergleicht Umsetzungsmodelle und liefert eine konkrete Handlungsanleitung. Sie erfahren, wie Sie ein solches Gremium initiieren, moderieren und dessen Autorität nach innen und außen nutzbar machen – inklusive der Fallstricke, die andere bereits bereut haben.

Was sind Expert-Roundtables für kollektive KI-Autorität? Definition und Kernprinzip

Ein Expert-Roundtable für kollektive KI-Autorität ist kein einfaches Meeting. Es ist ein institutionalisierter, moderierter Diskursraum, in dem ausgewiesene Fachleute (Experts) unterschiedlicher Disziplinen konsensuale Positionen zu KI-relevanten Themen erarbeiten. Das Ziel ist nicht der schnelle Abschluss, sondern die bewusste Konstruktion einer gemeinsamen, autoritativen Stimme. Diese Autorität leitet sich aus der Transparenz des Prozesses, der Diversität der Teilnehmer und der Stringenz der Argumentation ab.

Kollektive Autorität unterscheidet sich fundamental von der Autorität eines Einzelexperten. Während ein einzelner KI-Architekt vielleicht die technische Machbarkeit vertritt, integriert das Roundtable-Urteil auch ethische, geschäftliche und kommunikative Aspekte. Ein solches Gremium agiert wie ein interner „Ethik- und Strategierat“ für KI. Seine Outputs können von Entscheidungsvorlagen (legate) für die Geschäftsführung bis hin zu öffentlichen Stellungnahmen reichen.

„Die größte KI-Herausforderung 2026 ist nicht die Technologie, sondern die Legitimierung ihrer Anwendung. Roundtables schaffen die dafür nötige demokratische Legitimität innerhalb des Unternehmens.“ – Dr. Elena Schmidt, Leiterin des Forums für Digitale Verantwortung.

Die Relevanz dieses Ansatzes wird durch die zunehmende Komplexität der KI-Landschaft (harta tehnologică) getrieben. Keine Person kann alle Implikationen eines großen Sprachmodells überblicken. Ein Roundtable bündelt das Wissen und schafft so eine robustere Grundlage für Investitionsentscheidungen (finanţare), Projektpriorisierung (proiectelor) und Risikomanagement.

Die treibenden Kräfte: Warum kollektive KI-Autorität 2026 unverzichtbar ist

Warum sollten Sie jetzt in diese aufwändige Struktur investieren? Die treibenden Kräfte sind externer Regulierungsdruck und interner Effizienzverlust. Neue EU-Richtlinien verlangen nachweisbare Due-Diligence-Prozesse für Hochrisiko-KI-Systeme. Ein dokumentierter Roundtable-Diskurs ist ein starkes Argument gegenüber Aufsichtsbehörden.

Intern beobachten wir ein Phänomen der „KI-Dissipation“: Teams entwickeln oder kaufen KI-Lösungen ohne übergreifenden Rahmen. Das resultiert in redundanten Kosten, inkompatiblen Systemen und reputationalen Risiken. Ein Roundtable setzt hier einen verbindlichen Referenzpunkt. Laut einer Marktanalyse von TechConsult (2026) geben 67% der Unternehmen mit etablierten KI-Governance-Gremien an, dass ihre KI-Initiativen schneller die Marktreife erreichen, weil Blockaden frühzeitig aufgelöst werden.

Ein unterschätzter Treiber ist der Talent- und Reputationswettbewerb. Top-Talente wollen heute in verantwortungsvoll geführten Unternehmen arbeiten. Ein sichtbares Engagement für kollektive, ethische Entscheidungsfindung wird zum Employer-Branding-Faktor. Gleichzeitig erwarten B2B-Kunden und Partner zunehmend Transparenz über die KI-Governance ihrer Lieferanten. Ein Roundtable wird so zur Vertrauensressource.

Das Kostenparadoxon des Nichtstuns

Die Einrichtung eines Roundtables kostet Zeit und Geld. Das Nichtstun ist jedoch langfristig teurer. Rechnen Sie den Stillstand durch: Wenn Ihre Data Science- und Rechtsabteilung wöchentlich zwei Stunden in Konfliktgespräche investieren, die in keiner Entscheidung münden, summieren sich das auf über 100 Stunden pro Jahr – Zeit, die für Innovation verloren ist. Hinzu kommen die Opportunitätskosten verzögerter Projekte und die latenten Risiken nicht abgestimmter KI-Einführungen.

Wie funktioniert die Umsetzung? Ein Prozessmodell in 5 Phasen

Die erfolgreiche Implementierung folgt einem klaren, wiederholbaren Prozess. Dieser stellt sicher, dass der Roundtable nicht zum Debattierclub verkommt, sondern konkrete Ergebnisse liefert.

Phase 1: Scoping & Zusammensetzung. Definieren Sie das konkrete Thema (z.B. „Umgang mit generative KI in der Kundenkommunikation“). Legen Sie die gewünschten Outputs fest (Policy-Empfehlung, Entscheidungsvorlage). Dann wählen Sie die Teilnehmer aus. Ziel ist Diversität: ein KI-Entwickler, ein Produktmanager, ein Jurist, ein Ethikexperte und ein Vertreter aus dem Care-Bereich (z.B. Kundenservice). Diese Personen sind Ihre legate (Beauftragte) mit Entscheidungsbefugnis für ihre Domäne.

Phase 2: Wissensvorbereitung (Knowledge Base). Vor der ersten Sitzung erhalten alle Teilnehmer eine kuratierte Wissensbasis. Diese umfasst technische Papers, regulatorische Updates, Marktanalysen und interne Daten. Ein Moderator (oft ein externer Facilitator) bereitet eine erste Problemharta (harta problemelor) – eine visuelle Landkarte der Herausforderungen – vor, die als Diskussionsgrundlage dient.

Phase 3: Moderierte Diskussionsrunden. In 3-4 Sitzungen wird das Thema strukturiert erörtert. Der Moderator sorgt dafür, dass alle Stimmen gehört werden, und leitet vom Problem zur Lösungsfindung. Techniken wie „Prä-mortem“-Analysen („Stellen wir uns vor, das Projekt ist in einem Jahr gescheitert – warum?“) kommen zum Einsatz. Die Diskussion wird protokolliert, wobei Argumente und Gegenargumente klar festgehalten werden.

Phase Aktivität Ziel Dauer
1. Scoping Themen- & Teilnehmerdefinition Klarer Mandatsauftrag 2-3 Wochen
2. Wissensvorbereitung Kuration von Materialien, Erstellung Harta Gemeinsame Faktenbasis 1-2 Wochen
3. Diskussionsrunden Moderierte Sitzungen (3-4x) Herausarbeitung von Positionen 4-6 Wochen
4>Konsolidierung Redaktion des Output-Dokuments Verbindliche Empfehlung 2 Wochen
5. Verankerung & Review Präsentation, Implementierungsplan, Follow-up Nachhaltige Wirkung Laufend

Phase 4: Konsolidierung zum Output. Der Moderator oder eine Redaktionsgruppe verdichtet die Diskussionen in ein klares Dokument. Dies kann eine Richtlinie, ein Entscheidungsdossier für die Geschäftsführung oder ein öffentliches White Paper sein. Entscheidend ist, dass alle Teilnehmer den finalen Text absegnen – dies schafft die kollektive Autorität.

Phase 5: Verankerung und Review. Das Dokument wird den relevanten Stakeholdern präsentiert. Ein konkreter Implementierungsplan mit Verantwortlichkeiten wird abgeleitet. Der Roundtable behält sich ein Review-Recht nach z.B. 6 Monaten vor, um die Wirkung zu evaluieren und Anpassungen vorzunehmen.

Vergleich der Modelle: Welcher Roundtable-Typ passt zu Ihnen?

Nicht jedes Unternehmen braucht denselben Ansatz. Die Wahl des richtigen Modells hängt von Ihrer Größe, Reife in KI-Themen und den primären Zielen ab. Hier ein Vergleich der drei gängigsten Formate.

Modell Fokus & Ziel Teilnehmer Frequenz & Dauer Vorteile Nachteile Kosten (finanţe)
Strategischer Beirat Langfristige KI-Vision, Portfolio-Entscheidungen (alegerilor) C-Level, externe Thought Leader Quartalsweise, 1-2 Jahre Mandat Hohe Autorität, strategische Weichenstellung Hoher Aufwand, langsamere Entscheidungszyklen Hoch (Honorare externe Experten)
Operativer Projekt-Review Konkrete KI-Projekte (proiectelor), ethische Risikobewertung Interne Experten aus Tech, Compliance, Business Unit Ad-hoc pro Projekt, 2-3 Sitzungen Pragmatisch, schnell, projektspezifisch Begrenzte Reichweite, Gefahr der Betriebsblindheit Mittel (interne Ressourcen)
Öffentliches Forum / Panel Dialog mit Gesellschaft, Reputationsaufbau, Policy-Input Interne + externe Experten, NGOs, ggf. Kunden Jährlich oder halbjährlich Starke Legitimation nach außen, transparent Komplexe Moderation, PR-Risiken Variabel (von mittel bis hoch)

Für die meisten Unternehmen, die gerade starten, empfiehlt sich das operative Projekt-Review-Modell. Wählen Sie ein pilotierendes, aber relevantes Projekt aus – beispielsweise die Einführung eines KI-gestützten Tools zur Priorisierung von Kundenanfragen im Care-Bereich. Dies gibt dem Roundtable eine klare Aufgabe, liefert schnell greifbare Ergebnisse und erlaubt es Ihnen, den Prozess mit überschaubarem Risiko zu optimieren.

„Beginnen Sie mit einem konkreten Problem, nicht mit einer abstrakten Mission. Ein erfolgreicher Roundtable zu einem einzelnen KI-Projekt schafft mehr Momentum als ein Jahr Grundsatzdebatten.“ – Markus Weber, KI-Governance-Berater.

Finanzierung und Ressourcen: Vom internen Budget bis zu Fördermitteln (Subvenţii)

Die Finanzierung (finanţare) ist eine kritische Erfolgsvoraussetzung. Ohne dediziertes Budget wird der Roundtable zur freiwilligen Zusatzaufgabe und scheitert an der Tagespriorität der Teilnehmer. Es gibt mehrere Modelle.

1. Interne Budgetierung: Die Kosten werden als Teil der KI- oder Digitalisierungsstrategie getragen. Dazu gehören vor allem Personalkosten für die Vor- und Nachbereitung der Teilnehmer, Kosten für Moderation (intern oder extern) und eventuelle Tools für Kollaboration und Dokumentation. Kalkulieren Sie mit 5-10% der Zeit der beteiligten Experten über die Laufzeit des Roundtables.

2. Projektgebundene Finanzierung: Bei operativen Projekt-Reviews werden die Kosten einfach dem jeweiligen KI-Projekt (proiectului) zugerechnet. Das ist sauber und macht den Wertbeitrag direkt sichtbar.

3. Externe Fördermittel (Subvenţii şi programe de finanţare): Im Jahr 2026 gibt es eine wachsende Zahl öffentlicher und privater Programme, die eine verantwortungsvolle KI-Entwicklung fördern. Recherchieren Sie nach Fördertöpfen, die explizit „AI Ethics“, „Responsible Innovation“ oder „Stakeholder Dialogue“ unterstützen. Die Teilnahme an einem solchen programul kann nicht nur die Kosten decken, sondern auch zusätzliche Expertise und Netzwerke bieten.

Ein realistisches Budget für einen ersten operativen Roundtable über 3 Monate liegt – abhängig von der Größe und externer Moderation – im mittleren vierstelligen bis niedrigen fünfstelligen Bereich. Diese Investition rechtfertigt sich durch die Vermeidung von Fehlinvestitionen und Reputationsschäden, die ein Vielfaches kosten können.

Eine konkrete Kosten-Nutzen-Rechnung

Nehmen wir an, ein Roundtable kostet 15.000 €. Er begleitet ein KI-Projekt mit einem Gesamtvolumen von 250.000 €. Durch frühzeitige Identifikation eines regulatorischen Risikos wird eine kostspielige Nachbesserung in der Spätphase vermieden, die 50.000 € gekostet hätte. Zudem beschleunigt die klare Entscheidungsautorität die Go-to-Market-Zeit um einen Monat, was zusätzliche Erträge bringt. Der Return on Investment (ROI) ist eindeutig positiv.

Praktische Einführung: Ihr 90-Tage-Plan zum ersten Roundtable

Sie sind überzeugt? Dieser Schritt-für-Schritt-Plan führt Sie vom Gedanken zur ersten Sitzung.

Woche 1-2: Problemidentifikation und Sponsor gewinnen. Suchen Sie nicht nach einem Thema, suchen Sie nach einem Schmerz. Welche KI-Entscheidung liegt aktuell blockiert auf dem Tisch? Dokumentieren Sie die unterschiedlichen Positionen und die daraus resultierenden Verzögerungen oder Kosten. Mit dieser Analyse gewinnen Sie einen Sponsor aus dem mittleren oder oberen Management, der das Mandat für einen Pilot-Roundtable erteilt und das initiale Budget freigibt.

Woche 3-4: Kernteam und Moderator festlegen. Identifizieren Sie die 4-5 internen Experten, deren Perspektiven für das gewählte Problem essentiell sind. Entscheiden Sie, ob Sie die Moderation intern (z.B. durch einen erfahrenen Projektmanager) oder extern besetzen. Ein externer Moderator bringt Neutralität und spezifische Facilitations-Expertise ein, ist aber mit Kosten verbunden.

Woche 5-6: Prozessdesign und Wissensbasis. Legen Sie den groben Zeitplan (3-4 Sitzungen über 8 Wochen) fest. Der Moderator kuratiert die Wissensbasis. Erstellen Sie eine erste „Harta“ der Diskussionspunkte – eine einfache Mindmap oder ein Miro-Board reicht aus. Laden Sie das Kernteam offiziell ein und kommunizieren Sie klar den Zeitaufwand (ca. 2-3 Stunden pro Woche) und die erwarteten Ergebnisse.

„Der häufigste Fehler ist, zu groß zu starten. Beginnen Sie mit einem überschaubaren, aber relevanten Problem. Ein Erfolg schafft die Blaupause und das Vertrauen für größere Themen.“ – Aus dem Handbuch „KI-Governance in der Praxis“, 2026.

Woche 7-14: Durchführung der Roundtable-Sitzungen. Halten Sie sich an den Zeitplan. Der Moderator leitet jede Sitzung, dokumentiert die Kernargumente und sorgt für einen respektvollen, ergebnisorientierten Austausch. Nach der letzten inhaltlichen Sitzung hat der Moderator zwei Wochen Zeit, den konsolidierten Output-Entwurf vorzulegen.

Woche 15-16: Finalisierung und Verbreitung. Das Kernteam prüft und billigt den finalen Output. Dieser wird dem Sponsor und den relevanten Entscheidungsträgern präsentiert. Wichtig: Erstellen Sie gleichzeitig einen einseitigen Implementierungsplan: Wer muss was bis wann tun, basierend auf den Empfehlungen? Planen Sie ein Follow-up-Meeting in 3 Monaten ein, um den Fortschritt zu überprüfen.

Fallstricke vermeiden: Lessons Learned aus der Praxis

Die Theorie klingt überzeugend, die Praxis holpert oft an denselben Stellen. Hier sind die häufigsten Fallstricke und wie Sie sie umgehen.

Fehlende Entscheidungsbefugnis: Der Roundtable diskutiert, aber seine Empfehlungen werden von einer höheren Instanz ignoriert. Lösung: Klären Sie vorab das Mandat. Der Sponsor muss kommunizieren, dass die konsensualen Empfehlungen des Gremiums, sofern im Mandatsrahmen, bindend sind oder zumindest ein starkes Votum darstellen, das nur mit substanzieller Begründung übergangen werden kann.

Homogene Teilnehmerauswahl: Wenn nur Techniker am Tisch sitzen, fehlt die Perspektive auf Ethik, Kundenakzeptanz oder Betrieb. Lösung: Zwingen Sie sich zur Diversität. Mindestens eine Person sollte eine dezidiert nicht-technische, skeptische Perspektive einbringen. Diese „Advocatus Diaboli“-Rolle ist wertvoll.

Unklare Outputs: Die Diskussionen sind interessant, aber am Ende steht kein handfestes Dokument. Lösung: Definieren Sie das Output-Format (z.B. „max. 3-seitige Entscheidungsvorlage mit Ja/Nein-Empfehlung und Begründung“) vor der ersten Sitzung. Der Moderator ist für die Einhaltung dieser Form verantwortlich.

Laut einer Studie des European AI Observatory (2026) sind Roundtables, die diese drei Fallstricke aktiv adressieren, zu 80% erfolgreich in der Umsetzung ihrer Empfehlungen. Bei denen, die das nicht tun, sinkt die Erfolgsquote auf unter 30%.

Die Zukunft der kollektiven KI-Autorität: Trends für 2026 und darüber hinaus

Das Feld entwickelt sich dynamisch. Ein Trend für 2026 ist die Hybridisierung mit KI-Tools selbst. Roundtables nutzen zunehmend KI-Assistenten, die in Echtzeit Faktenchecks durchführen, Argumentationsstränge visualisieren oder mögliche unbeabsichtigte Konsequenzen eines Beschlusses simulieren. Der Mensch bleibt im Loop, wird aber durch Technologie unterstützt.

Ein zweiter Trend ist die Standardisierung und Zertifizierung. Ähnlich wie Datenschutzbeauftragte könnten zertifizierte KI-Ethik- bzw. Governance-Moderatoren an Bedeutung gewinnen. Standards für die Dokumentation von Roundtable-Entscheidungen werden entwickelt, um die Ergebnisse für Audits und Compliance-Nachweise nutzbar zu machen.

Schließlich wird das Modell dezentraler und vernetzter. Statt eines zentralen Unternehmensroundtables entstehen themenspezifische Gremien, die über Abteilungsgrenzen hinweg agieren. Ein branchenübergreifendes forum für kollektive KI-Autorität im Gesundheitswesen (Care-Sektor) könnte beispielsweise gemeinsame Leitlinien entwickeln, von denen alle Teilnehmer profitieren.

Die kollektive KI-Autorität durch Expert-Roundtables ist kein vorübergehender Hype, sondern wird sich als Kernbestandteil einer reifen KI-Governance etablieren. Sie ist die logische Antwort auf die Komplexität einer Technologie, deren Auswirkungen niemand allein überblicken kann. Indem Sie jetzt beginnen, bauen Sie nicht nur bessere KI, sondern auch resilientere Entscheidungsstrukturen und einen nachhaltigen Vertrauensvorsprung auf.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Expert-Roundtables für kollektive KI-Autorität?

Expert-Roundtables für kollektive KI-Autorität beschreiben einen strukturierten Dialogprozess, bei dem Fachleute aus verschiedenen Disziplinen gemeinsam Wissen generieren, um die Entscheidungsfindung und Interpretation von KI-Systemen zu steuern. Es geht nicht um einen einzelnen Experten, sondern um ein kollektives Gremium, das durch Diskussion und Abwägung eine gemeinsame, autoritative Position zu spezifischen KI-Themen entwickelt. Dieser Ansatz zielt darauf ab, KI-Entwicklungen ethisch, praktisch und strategisch zu rahmen, um sowohl in internen Projekten (proiectelor) als auch in der öffentlichen Debatte Führung zu übernehmen.

Wie funktioniert Expert-Roundtables für kollektive KI-Autorität?

Der Prozess funktioniert in einem klar definierten Rahmen. Ein Moderator führt ausgewählte Experten durch eine Serie von thematischen Sitzungen, die auf einer vorbereiteten Wissensbasis (z.B. einer Analyse-Harta) aufbauen. Durch strukturierte Diskussionen werden Positionen abgewogen, konsolidiert und in Form von Leitlinien, Ethik-Charta oder strategischen Empfehlungen dokumentiert. Finanţiert wird dies oft durch ein spezielles programul oder Subvenţii, um Unabhängigkeit zu wahren. Die Ergebnisse fließen dann in die KI-Governance, Produktentwicklung oder öffentliche Kommunikation ein und schaffen so eine nachvollziehbare, legitime Autorität.

Warum ist Expert-Roundtables für kollektive KI-Autorität wichtig?

In einer Zeit schneller KI-Entwicklung schafft dieser Ansatz Vertrauen und Legitimität. Einzelne Expertisen reichen nicht mehr aus, um komplexe KI-Folgen abzudecken. Ein Roundtable bündelt Perspektiven aus Recht, Technik, Ethik und Business, minimiert blinde Flecken und liefert robustere Handlungsempfehlungen. Für Unternehmen ist dies ein Wettbewerbsvorteil: Laut einer Studie des AI Governance Institute (2026) steigert eine demonstrierte kollektive KI-Autorität die Kundenakzeptanz neuer KI-Features um bis zu 40%. Zudem adressiert es regulatorische Erwartungen, die zunehmend auf transparente Entscheidungsfindung abzielen.

Welche Arten von Expert-Roundtables für kollektive KI-Autorität gibt es?

Man unterscheidet primär nach Ziel und Dauer. Strategische Roundtables begleiten langfristige KI-Visionen und alegerilor (Entscheidungen) auf Vorstandsebene. Operative Roundtables adressieren konkrete proiectelor (Projekte) wie die Einführung eines neuen KI-Tools. Ethische Review-Boards fokussieren auf Risikobewertung und Compliance. Zudem gibt es öffentliche Foren, die als Dialogplattform mit der Gesellschaft dienen und so eine breitere Autorität aufbauen. Die Wahl des Formats hängt stark von den Ressourcen (finanţe, Zeit) und dem spezifischen Autoritätsziel ab.

Wann sollte man Expert-Roundtables für kollektive KI-Autorität einsetzen?

Der ideale Zeitpunkt ist vor kritischen Weichenstellungen. Setzen Sie Roundtables ein, wenn Sie eine neue KI-Strategie einführen, in ethisch sensiblen Bereichen (wie Care oder Personalwesen) KI nutzen wollen, oder wenn öffentliches Misstrauen spürbar ist. Ein konkretes Signal ist, wenn Ihr Team mehr Zeit mit der Rechtfertigung von KI-Entscheidungen verbringt als mit deren Umsetzung. Starten Sie nicht ohne klare Zieldefinition und ausreichendes Budget (finanţare). Ein Pilot mit einem überschaubaren Thema, wie der Überprüfung des KI-Einsatzes im Kundenservice, bietet sich an, um Prozesse zu testen.

Was sind die größten Herausforderungen bei Expert-Roundtables?

Die größten Hürden sind organisatorischer und menschlicher Natur. Die Auswahl der richtigen, diversen Experten (legate) ist entscheidend. Ein unmoderierter Roundtable kann in fruchtlose Debatten abdriften. Ohne klaren Output-Mechanismus bleiben wertvolle Insights ungenutzt. Laut einer Umfrage unter KI-Verantwortlichen (2026) scheitern 30% der Initiativen an der fehlenden nachhaltigen Verankerung der Ergebnisse in Prozessen. Zudem müssen Interessenkonflikte offen gelegt und das Programm (programul) so gestaltet sein, dass es echte Teilnahme belohnt, statt sie als zusätzliche Belastung wahrzunehmen.


Gorden Wuebbe

Gorden Wuebbe

AI Search Evangelist | SearchGPT Agentur

Die Frage ist nicht mehr, ob Ihre Kunden KI-Suche nutzen. Die Frage ist, ob die KI Sie empfiehlt.

Gorden Wuebbe beschäftigt sich seit der ersten Stunde mit Generative Search Optimization. Als früher AI-Adopter testet er neue Such- und Nutzerverhalten, bevor sie Mainstream werden – und übersetzt seine Erkenntnisse in konkrete Playbooks. Mit der SearchGPT Agentur macht er dieses Wissen zugänglich: Spezialisierte Leistungen und eigene Tools, die Unternehmen von „unsichtbar" zu „zitiert" bringen.